EyeSense für Investoren

Investieren in die Zukunft der Blutzuckermessung

Die EyeSense GmbH bietet eine hervorragende Gelegenheit für ein Investment in Zukunftstechnologien.

  • Diabetes Mellitus ist mit weltweit ca. 425 Millionen Betroffenen und Belastungen von ca. 727 Milliarden US-Dollar für die Gesundheitssysteme eine der größten Volkskrankheiten. Die Blutzuckerselbstkontrolle gilt als zentraler Bestandteil der Therapie und wichtige Voraussetzung, die volkswirtschaftlichen Kosten zu senken. Dementsprechend stellt die Blutzuckermessung mit einem Jahresumsatz von ca. 12,5 Milliarden US-Dollar den größten Selbstdiagnosemarkt dar.
  • Basierend auf unserer einzigartigen, patentgeschützten Sensortechnologie entwickeln wir eine kostengünstige kontinuierliche Blutzuckermessung, die bestehende Kundenwünsche befriedigt und das Potenzial hat, den Markt der kontinuierlichen Blutzuckermessung stark zu vergrößern.
  • Wir bieten eine sichere, innovative, patentgeschützte Technologie, die uns von der Konkurrenz abhebt.
  • Wir haben ein erfahrenes Team, hervorragende Kooperationspartner und bereits mehrere Preise erhalten.

Potenzial auf dem Diabetesmarkt

Derzeit

Nach einer Veröffentlichung der International Diabetes Federation (IDF) waren 2017 weltweit etwa 425 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Diese Zahl wird sich bis zum Jahr 2045 auf etwa 629 Millionen Menschen erhöhen. In Schwellenländern und neu aufstrebenden Industrieländern ist mit einer wesentlich stärkeren Zunahme der Diabetes-Erkrankungen zu rechnen. So wird im südostasiatischen Raum mit einem Anstieg um 84 Prozent gerechnet, in Afrika rechnet man sogar mit einer Zunahme um 156 Prozent. In Industriestaaten wie Amerika (U.S.A. und Kanada) sind etwa 46 Millionen Menschen oder 12,9 Prozent der gesamten Bevölkerung an Diabetes erkrankt.

Die weltweiten ökonomischen Kosten verursacht durch Diabetes und seine Folgeerkrankungen lagen 2017 bei über 727 Milliarden US-Dollar, wovon über 377 Milliarden US-Dollar in Nordamerika und über 166 Milliarden US-Dollar in Europa entstanden.

Blutzucker-Messgeräte

Der Markt für konventionelle Blutzuckermessgeräte wächst jährlich um ca. 5,7 Prozent und betrug 2016 ca. 12,5 Milliarden US-Dollar. Er wird zu über 90 Prozent von Messgeräten dominiert, die darauf basieren, dass durch Stechen mit einer Lanzette ein Blutstropfen aus der Fingerkuppe gewonnen wird, der auf einen Messstreifen aufgebracht und mit einem Messgerät ausgelesen wird. Der Markt für konventionelle Blutzuckermessgeräte wird von den Produkten der Hersteller Roche, Lifescan (Johnson & Johnson), Abbott und Ascensia dominiert, wobei der bei weitem größte Anteil des Umsatzes durch den Verkauf der Messstreifen erzielt wird.

Im Jahr 2000 wurde erstmalig (von Minimed, heute Medtronic) ein kontinuierlich messendes Blutzuckermessgerät (CGMS) auf den Markt gebracht. Dieses Gerät konnte drei Tage lang ununterbrochen Messwerte aufnehmen und speichern. Die Messwerte standen jedoch erst nach Ende der drei Tage zur Verfügung, um beispielweise Änderungen in der Therapie auf ihren Nutzen zu überprüfen. Heute gibt es Systeme von Medtronic (Guardian Realtime®, Enlite®), Dexcom (G4 platinum®, G5 mobile®) und Abbott (Freestyle Navigator II®, Freestyle Libre®), ), die zwischen sechs und vierzehn Tagen ununterbrochen arbeiten und dem Patienten die Messergebnisse in Echtzeit zur Verfügung stellen.

Markt für kontinuierliche Blutzucker-Messgeräte

Der Markt der kontinuierlichen Blutzuckermessgeräte wird von Dexcom und Medtronic dominiert, die zusammen einen Marktanteil von weit über 90 Prozent halten. Der Markt hat zurzeit eine Größe von etwa 1000 Millionen US-Dollar (2016) und wächst jährlich um etwa 24 Prozent. Dabei sind die Kosten für kontinuierliche Blutzuckermessgeräte mit derzeit etwa 4000 Euro pro Jahr sehr hoch und wurden in der Vergangenheit nicht von den Gesundheitssystemen erstattet. Erst 2016 wurden Echtzeit CGM-Systeme in Deutschland in die Leistungskataloge der Krankenkassen aufgenommen.

Viele der heute erhältlichen kontinuierlichen Blutzuckermesssysteme sind bisher nur zur Ergänzung der herkömmlichen Blutzuckermessung zugelassen. Der Grund hierfür liegt im Wesentlichen an einer nur mäßigen Messgenauigkeit.

Das FiberSense-System der EyeSense GmbH verbessert die Messgenauigkeit und kann die Kosten für Patient und Gesundheitssysteme deutlich verringern. Damit werden zukünftig kontinuierliche Blutzuckermesssysteme nicht nur überproportional Markanteile gewinnen, sondern das FiberSense-System wird diese Entwicklung vorantreiben und maßgeblich von ihr profitieren.

Darüber hinaus hat die FiberSense-Technologie das Potenzial eine automatische Steuerung der Insulinpumpe durch die kontinuierliche Blutzuckermessung zu realisieren – also praktisch der Ersatz der eigenen, kranken Bauchspeicheldrüse durch eine künstliche.

Diabetes: Krankheitsbild & Kundenwünsche

Diabetes (Zuckerkrankheit)

Diabetes Mellitus, Zuckerkrankheit oder auch einfach nur Diabetes, ist der Sammelbegriff für eine Vielzahl von Stoffwechselerkrankungen, die alle zu unkontrollierten Blutzuckerwerten führen. Diabetes ist meist chronisch und dadurch verursacht, dass die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Insulin zu produzieren oder der Körper das Insulin nicht effektiv nutzen kann.

Man unterscheidet bei Diabetes drei große Kategorien:

Typ 1 Diabetes

Typ 1 Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung der Bauspeicheldrüse, bei der der Körper nicht mehr in der Lage ist, Insulin zu produzieren. Als Folge müssen Patienten mit Typ 1 Diabetes ein Leben lang täglich mehrmals Insulin spritzen. Typ 1 Diabetes entwickelt sich häufig plötzlich und in jungen Jahren. Menschen mit Typ 1 Diabetes können bei entsprechender Insulin-Therapie und enger Kontrolle des Blutzuckers ein weitgehend normales Leben führen. Die Zahl der von Typ 1 Diabetes betroffenen Menschen nimmt jährlich zu. Die Ursachen hierfür sind noch nicht verstanden, aber man vermutet, dass sich ändernde Umweltfaktoren, Frühereignisse in der Gebärmutter oder auch Virusinfektionen eine Rolle spielen.

Typ 2 Diabetes

Typ 2 Diabetes ist die häufigste Form des Diabetes. Die Patienten reagieren nicht mehr ausreichend auf das körpereigene Insulin. Häufig können Typ-2-Diabetiker ihre Krankheit durch Medikamente und eine Diät kontrollieren und müssen dann kein Insulin spritzen. Im fortgeschrittenen Stadium benötigen aber auch sie eine Insulin-Therapie und müssen daher regelmäßig ihren Blutzucker messen. Die Zahl der von Typ 2 Diabetes betroffenen Menschen nimmt jährlich rapide zu. Ursachen hierfür sind die alternde Bevölkerung und die ökonomische Entwicklung mit den daraus resultierenden Änderungen des Essverhaltens, des Lebensstils sowie verringerter körperlicher Aktivität.

Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes tritt, wie der Name schon sagt, während der Schwangerschaft auf und wird durch eine nicht ausreichende Insulinproduktion des Körpers während der Schwangerschaft verursacht. Typischerweise verschwindet der Schwangerschaftsdiabetes nach der Geburt.

Therapie und Folgeerkrankungen

Zu hoher oder zu niedriger Blutzucker (Überzucker/Unterzucker) kann akut zum Koma führen. Besonders Diabetiker, die Insulin nehmen, sind von Unterzucker bedroht. Langzeitig erhöhter Blutzucker führt zu einer Reihe von Diabetes-Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt), Nierenerkrankungen (Nierenversagen), Erblinden (diabetische Retinopathie), Nervenschäden (Neuropathie, Schmerzempfinden, Taubheit), Schädigung der Gefäße und damit der Durchblutung sowie Verschlechterung der Wundheilung bis hin zum Verlust von Gliedmaßen (diabetischer Fuß).

Dementsprechend ist das Ziel jeder Therapieform den Blutzucker zu kontrollieren und durch geeignete Maßnahmen in normalen Bereichen zu halten. Je nach Ausprägung des Diabetes werden eine Diät, Medikamente oder das Spritzen von Insulin verordnet.

Das kontinuierliche Blutzuckermesssystem von EyeSense soll die Blutzuckerkontrolle leichter, komfortabler und sicherer machen!

Kundenwünsche

Obwohl der Blutzucker über den Tages- und Nachtverlauf innerhalb von z.B. einer Stunde große Schwankungen durchlaufen kann, hält das ungeliebte Fingerstechen die meisten Diabetiker von häufigen Messungen ab: Nicht nur der einzelne Stich ist schmerzhaft, teilweise schmerzen die Finger andauernd oder die Fingerkuppen werden taub. Auf der anderen Seite steht die Angst, durch das Auslassen von Messungen in den Unterzucker zu gelangen und ins Koma zu fallen.

Eine Überwindung dieser Barriere würde eine optimale Steuerung des Blutzuckers weitgehend innerhalb der normalen Bandbreite eines Nicht-Diabetikers – durch Insulin-Dosierung oder bewusste Lebensführung – erleichtern und so helfen, die spätwirkenden Krankheitssymptome zu vermeiden.

Seit vielen Jahren wird weltweit daran gearbeitet, ein Blutzucker-Messprinzip zu entwickeln, das dem

Wunsch des Diabetikers nach einem möglichst blutfreien und schmerzlosen Messverfahren entspricht.

Bisher sind die meisten Ansätze gescheitert an:

  • zu niedriger Messgenauigkeit
  • zu geringer Glukose-Spezifität
  • zu hohen Anwenderkosten

Mit unserer innovativen Technologie sind wir in der Lage, diese Probleme zu überwinden und die Wünsche der Kunden mit zwei verschiedenen Produkten zu befriedigen, dem kontinuierlichen Fasersensor und dem Augensensor.

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Kontinuierlicher Glukosesensor

Die kontinuierliche Blutzuckermessung (CGM) liefert automatisch ununterbrochen Blutzuckerwerte und kann den Patienten selbsttätig auf kritische Werte hinweisen (Überzucker sowie Unterzucker), sogar im Voraus, und verbessert somit die Lebensqualität und das Sicherheitsgefühl von Diabetikern. Hier zeigen die ersten Prototypen sehr gute klinische Ergebnisse. Das Fernziel ist die (halb-)automatische Steuerung einer Insulinpumpe für Diabetes-Patienten.

Investoren, die wir bereits für uns gewinnen konnten

Unsere Management-Muttergesellschaft Eyesense AG mit Sitz in Basel, Schweiz, wurde im Februar 2006 als Spin-off von Novartis und CIBA Vision gegründet. Investoren sind BioMedinvest, Life Science Partners, Rosetta Capital, Lee’s Pharmaceutical Holding, Bayern Kapital, und Qiagen sowie weitere institutionelle und private Investoren.

Die operativen Tätigkeiten werden am deutschen Firmensitz, in Großostheim bei Frankfurt am Main durchgeführt

Mehr über unsere Investoren finden Sie im Internet:
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